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Aalborg International 2010 PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Peter Czichos   
Donnerstag, den 27. Mai 2010 um 18:56 Uhr

Zurzeit findet in Dänemark das Aalborg International 2010 statt und natürlich mit Action Team Beteiligung. Stephan Unger vertritt dabei nicht nur das Action Team, sondern ist der einzige Mann der die Deutschen Farben vertritt und liefert uns regelmäßige Berichte aus dem hohen Norden!!!

 

Nachdem auf der Homepage der DBU herzlich wenig zu lesen steht, gibt es einen ausführlichen Bericht "vor Ort" von Stephan.

Ich befinde mich gerade auf der Bowlinghalle in Nørresundby næhe aalborg. Das is hier eine Dænische Tastatur, daher die etwas ungewohnten Umlaute.

Die 6 Spiele des mittleren Donnerstag Squads sind gerade beendet, die Bahnen fuer den næchsten Squad sind bereits fertig. Das dauert hier in etwa eine 1/2 Stunde max, da mit 2 Kustodian ions gearbeitet wird. Warum 2? Deshalb, weil auf Combined Conditions geworfen wird. Die linke Bahn hat ein 42" Pattern; die rechte 38" Beide Pattern haben ein Ratio von 2,97 im Aussenbereich, der aber nur auf den 38 " spielbar ist (Breakpoint zwischen 4-6. Leiste). Der Breakpoint auf dem 42" Pattern ist 10. Leiste. Da gab es keinen Bereich. Die Linke Seite der beiden Pattern ist insgesamt ein wenig offener gehalten. Wir Lefties fangen wohl mit den im Vergleich etwas høheren Ergebnissen an. Bei uns øffnet sich die Bahn aber nicht, wie auf der rechten Seite. Daher wuerde ich DERZEIT die Bahn als absolut fair bezeichnen. Es werden ja noch ein paar Squads geworfen. Daher kann man gespannt sein, wie es sich entwickelt.
Nun zu mir. So weit ich das beurteilen kann, werde ich mit Pat Luoto der einzige Deutsche hier im Feld sein. Dabei ist aalborg gerade mal 487km von Hamburg entfernt und komplett ueber die Autobahn erreichbar.

Heute Mittag angekommen und ersteinmal geschaut, wie sich die Spieler des Morgens so schlagen. So konnte man immerhin schon einmal sehen, wo es denn so lang geht - s. o. Ueberrascht bin ich aber schon wie langsam insgesamt die Bahnen sind. Gerade die længere Ølung ist teilweise zwischen 18 - 22. Leiste im Zielpunktbereich zu werfen. Das ist ja der Weg, der jedem Linkshænder so besonders gut schmeckt. Ich frage mich aber andererseits wie gerade meine Artgenossen es schaffen immernoch links vom 3. Pfeil zu werfen? Nun ja. Muss ich wohl mit leben, dass ich im Vergleich mit meinen Mannschaftskameraden den kleinsten habe, aber wiederum im Vgl. zu anderen Linkshændern doch ab und an den Ball mit den Fingern erwische...

Spiel 1: Leider im 10. Feld das zugegeben fællige Loch bekommen. Sonst bin ich aber hervorragend gestartet. Ich habe lange nicht mehr so eine gute Bewegung gehabt.
Spiel 2: Belohnung fuer Spiel 1. 3 Asse absolut gluecklich gefallen und dann auch noch verdoppelt. 9. und 10. Feld absolut souveræn gespielt.
Spiel 3: Bahnenwechsel von 1/2 zu 19/20. Die Heads sind merklich langsamer. Ich kann leider den Ball nicht mehr so viel Raum geben. Immerhin noch mit 4 Assen zum Schluss die 210 gerettet.
Fazit Spiel 1-3: Ich kann absolut mithalten.
Spiel 4: Ich kann absolut mithalten - Klick - die Birne schaltet sich ein. Meine Wuerfe sind længst nicht mehr so konseqent wie zuvor. Ich habe die Linie auf beiden Bahnen verloren. Immerhin ræume ich gut und bekomme keine Løcher - bis auf den 10. Kasten.
Spiel 5. Siehe Spiel 4. Allerdings habe ich hier einen 3 im 10. Feld.
Spiel 6. Ich beginne mit 3 Topassen. Das wars dann aber auch. Ich beginne damit auf dem 42 Fuss Pattern mal anderes Material zu probieren. Die Serie ist ohnehin schon gegessen.

Fazit: In Sechs Spielen hat man mindestens 60 Anwuerfe. 30 auf der einen Bahn und 30 auf der anderen. Bei Combined Conditions genuegt es nicht, nur auf einem Pattern klar zu kommen. Man muss sich auf beide Bahnen einlassen und man muss beide Bahnen getrennt voneinander werfen. Es geht nichts von allein. 1-4 geschenkten gluecklichen Strikes stehen auch min. 4 ærgerliche Grundlinienpins entgegen.

Ich werde es Morgen nocheinmal versuchen. In der Hoffnung in den 10. Feldern keine Loecher mehr zu werfen und etwas regelmæssiger beide Pattern im Griff zu haben - so wie in Spiel 1 und 2 und Spiel 6. Dann kann das was werden hier.

Die gepielte Serie ist ja kein Muell, allerdings wurde die Pruefung nicht bestanden. Mit Glueck oder Pech hat es wenig zu tun - es ist das Zusammenspiel Koerper und Geist, welches mich mal wieder ausgebremst hat. Die Bahnen an sich sind spielbar - immerhin bekomme ich ja ausnahmsweise mal den Ball bewegt ;-)

Darauf sag ich Prost und gehe ein Bier zischen.

Bis Morgen

Stephan

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 27. Mai 2010 um 19:06 Uhr
 
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