| Bericht Vienna Open / 3 |
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| Geschrieben von: Stephan Unger |
| Samstag, den 02. Oktober 2010 um 17:41 Uhr |
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Tja,
nun hatte ich heute vor den Cut zu schaffen. Ich war ja auch guter Dinge. Paul Moor und Gery Verbrüggen hatten mir ja den Weg über außen gezeigt. Und sich zumindest für die ZR qualifiziert. Zumindest gehe ich davon aus.
Begonnen habe ich nach einem schlechten 1. Anwurf auch mit 4 blitzsauberen Bällen. Leider wollten aber die Pins nicht so wie ich, so dass ich neben einem As 1x den 8er, 1x den 5er (!) und einen wackelnden 7er bekam. So feste hatte ich bisher nicht in die Tasche geworfen. So sollte es die ersten beiden Spiele auch weitergehen bis zum 8. Feld im 2. Spiel. Da bekam ich meinen allerersten 5ling an diesem WE. Ich war völlig verstört und schöpfte Hoffnung – bis zum Beginn des 3. Spiels, dass ich souverän mit Split 7 2, Split 7 2, 9 – 6/ und -/ eröffnete. Der Ball mit dem ich vorher meinen ersten 5ling warf wollte dann so gar nicht mehr laufen. Ich wechselte das Material und brachte immerhin noch 180 zu Stande. Voran bachte mich das jedoch nicht mehr. Die anderen Spiele liefen so ähnlich. Das letzte Spiel lasse ich mal außen vor. Da hatte ich den Bereich den ich mir immer wünsche und der sich in jeder Serie aufgetan hat – aber auch so schnell verschwand wie er gekommen war.
Der 3. Squad ging also buchstäblich in die Hose. Mehr Asse habe ich nicht geworfen. Dafür mehr Splits und 2 Offene einfache Räumfehler habe ich auch produziert. Ich muß also mal wieder meine Sachen packen und darf ohne Finalrunden zu spielen nach Hause. Ich kann bisher nicht gerade von mir behaupten, wirklich schlecht gespielt zu haben. Aber es fehlten bei 4 von 5 EBT Stops ca. jeweils 50 Holz zum Weiterkommen. Das muss ich also mal analysieren woran das im Endeffekt liegt. 1 Punkt ist sicherlich ein leichtes Hindernis im Kopf. Am Räumspiel liegt es definitiv nicht. Ich habe auf der Tour bis auf die Ausnahme vorgestern wirklich gut geräumt. Offensichtlich ist meine Gassenqualität und Quantität auf schweren Pattern international nicht konkurrenzfähig. Aber warum klappts dann im Training und im nationalen Vergleich?
Na ja. Werde ich wohl noch ein wenig drüber grübeln – müssen.
Vorerst war es das letzte EBT Turnier in diesem Jahr. Das nächste ist dann aller Voraussicht nach in Paris. Das lasse ich mir, sofern alles klappt, nicht entgehen. Es ist auf jeden Fall ein Highlight in meiner Karriere diese Turniere gespielt zu haben und eine einmalige Sache war das nicht.
In Ankara gibt’s hoffentlich wieder Berichte, so dann Zeit vorhanden und freies Internet vorhanden.
Spätes Highlight: Habe gerade die Spare Ribs weggeputzt – garlic style. Morgen sollte man mir also nicht zu nahe kommen.
VlG
Stephan
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 04. Oktober 2010 um 06:04 Uhr |


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